Router

Eine detaillierte Liste unterstützter Hardware/Router ist hier zu finden.
Anmerkung: Aus technischen Gründen empfehlen wir keine Router zu verwenden, welche weniger als 8 MB Flash-Speicher besitzen.

ACHTUNG ACHTUNG!
Im Handel ist bereits der TP-Link WR841 v13 erhältlich. Der Router mit dieser Hardwareversion (v13) wird nicht von der Freifunk-Firmware unterstützt.


Als kleine Einstiegshilfe in die Freifunkwelt, sind in der folgenden Übersicht einige handelsübliche und Freifunk-taugliche Router aufgeführt:

Bezeichnung Anmerkung Version CPU Taktung Flash-Speicher RAM-Speicher 2,4 GHz 5,0 Ghz LAN Preis
TL-WR842N(D) v3
v2
v1
650 MHz
535 MHz
400 MHz
16 MB
8 MB
8 MB
64 MB
32 MB
32 MB
2×2, 300MBit nein 4 × 100MBit
~30€
TL-WR1043ND Empfehlung v4
v3
v2
750 MHz
750 MHz
720 MHz
16 MB
8 MB
8 MB
64 MB
64 MB
64 MB
3×3, 300MBit nein 4 × 1GBit ~30€
Archer C7
(AC1750)
Dualband nur
v2.x
720 MHz 16 MB 1128MB 3×3, 450MBit 3×3, 1300MBit 4 × 1GBit ~85€
Futro S550 VPN-Offloader
(für größere
Freifunk-
Installationen
sehr nützlich)
futro-s550.jpg 1 GHz 1 GB
(interne
CF-Card)
1 GB nein nein 1 x 1GBit gebraucht
10-30€ z.B. hier


Bei der Auswahl eines Routers sollte Folgendes beachtet werden:

Freifunkrouter, welche über einen DSL-Heimrouter mit dem Internet verbunden sind, kommunizieren verschlüsselt mit dem Frankfurter Freifunknetz. Die CPU-Rechenleistung dieser sogenannten 'Uplink-Router' begrenzt den maximal erreichbaren Datendurchsatz zum Freifunknetz.
Hier gilt: Je leistungsstärker die CPU, desto besser!

Real erreicht werden z.B. von einem TL-WR841 v8 ca. 6-7 MBit/s, von einem TL-WR841 v10 bis zu 10 MBit/s, und von einem TL-WR1043 v4 bis ca. 16 MBit/s. Ein 50 MBit/s VDSL-Anschluss wird so nicht ausgelastet werden können! Die volle Bandbreite kann man jedoch bei einer größeren Installation, wie z.B. bei einer Flüchtlingsunterkunft, mit einem sogenannten Offloader voll ausreizen.

Bei Installationen mit durchgehend verbundenen 10-15 Clients und mehr, und einer zu erwartenden durchgehend starken Nutzung (z.B. in Flüchtlingsunterkünften, auch kleinere) ist immer ein Offloader zu empfehlen. Ein handelsüblicher Freifunk Uplink-Router, egal welcher Art, wird diesen Datenansturm nicht bewältigen können. Die Systemlast des Uplink-Routers steigt schnell sehr stark an. Die maximal durch die DSL-Anschluss zur Verfügung stehenden Bandbreite wird so wahrscheinlich nie voll ausgenutzt (s.o.). Dieses ist sehr schön auf der Router-Map zu sehen (siehe https://map.ffm.freifunk.net/). Dort kann man sich die Systemlast einzelner Router über die Zeit ansehen.

Alle Router können maximal auf einem Funkkanal gleichzeitig senden oder empfangen. Deshalb geschieht die Vermeshung (WLAN-Anbinden an andere Router) und der WLAN-Client-Kontakt auf dem selben Kanal. Bei mehreren vermeshten Geräten führt das sehr schnell zu Kollisionen, bei der dann Daten erneut gesendet werden müssen, was zu Geschwindigkeitsschwankungen, größerer Latenz und geringerem Gesamtdurchsatz führt. Für größere Freifunk-Installationen sollte man daher die Router möglichst per LAN vermeshen (MoL), oder sich andere Lösungen überlegen, z.B. Paare und einen separaten Backbone-Kanal mit entsprechender Konfiguration.